Eine Stelle wird frei. Ein Mitarbeiter kündigt oder das Unternehmen wächst und benötigt zusätzliche Unterstützung. Die Suche beginnt.
Es werden Stellenanzeigen veröffentlicht, Werbekampagnen gestartet und externe Dienstleister beauftragt. Das Unternehmen investiert Geld, um potenzielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen.
Manchmal funktioniert das gut. Ein passender Kandidat wird gefunden und die Stelle ist besetzt. Doch einige Monate später entsteht erneut Personalbedarf – und der gesamte Prozess beginnt von vorne.
Genau hier liegt eine Herausforderung, die viele Geschäftsführer unterschätzen: Ein großer Teil ihrer Investitionen dient dazu, kurzfristig Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sobald eine bezahlte Kampagne endet oder eine Stellenanzeige ausläuft, nimmt häufig auch die damit verbundene Sichtbarkeit ab.
Das Unternehmen hat Geld ausgegeben, aber nicht zwangsläufig eine langfristige Grundlage für die nächste Mitarbeitersuche geschaffen.
Natürlich haben Stellenanzeigen und Recruiting-Kampagnen ihre Berechtigung. Gerade bei akutem Personalbedarf können sie sinnvoll sein. Problematisch wird es jedoch, wenn die Mitarbeitergewinnung dauerhaft von immer neuen Ausgaben abhängig bleibt.